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Was ist Glück? Was ist Liebe?

Ich bin gerade aus der Firma gekommen und mit dem Rad nach Hause gefahren. Es hat geregnet- wie so häufig in Bremen. Im Bauch habe ich ein Glücksgefühl. Einfach so. Es kribbelt. Ich bin ganz langsam gefahren und auch richtig nass geworden. Aber das war egal. Wenn mir niemand entgegen kam, habe ich die Zunge rausgestreckt, in der Hoffnung, dass sie nass regnen würde. Ich habe aber nicht viele Tropfen erwischt. Aber die wenigen waren lecker.

Dann bin ich am Speicher 1 vorbeigefahren. Ich freue mich immer, wenn ich da lang fahre. Dort arbeitet Romana. Die ist echt süss. Arbeitet viel zu viel, übernimmt viel mehr Verantwortung als sie müsste, und ich denke, dass die Menschen bei nur halb so viel Energie auch nicht mehr erwarten würden. Am liebsten würde ich sie einfach mal auf meinem Sofa haben, damit sie nichts machen kann. Einfach nur entspannen. Ich glaube, dass würde ihr gut tun. Ihr Auto stand heute noch da. Dabei müsste sie schon längst Schluss gehabt haben. Hab ihr ne SMS geschickt: Ey, mach Feierabend. *grins*

Beim Weiterfahren habe ich so überlegt, was Liebe ist. Eine Anreihung von glücklichen Momenten? Glücksgefühlen? Ich war gestern in der Kunsthalle mit Sonja. Wir haben uns die Ausstellung "Fenster für Deutschland" von Yoko Ono angesehen. Ich fand die total spannend und inspirierend. Die Ruhe im Museum hat mich wieder geerdet, mir den Stress genommen. Und mit Sonja war es total lustig. Wir haben uns jetzt das zweite Mal getroffen. Normalerweise drehe ich dann immer total auf. Ich denke immer, dass ich was machen oder sagen muss. Dieses Gefühl habe ich bei Sonja nicht. Da bin ich ganz ruhig. Ob daraus mal was wird? Keine Ahnung. Ist auch nicht so wichtig. Wenns passiert, dann passierts, und wenn nicht, dann nicht.

Ja was ist denn nun Glück? Und was ist denn nun Liebe? Wer nur gute Momente hat, verlernt sie zu schätzen. Ich denke, dass nur der Glück und Liebe empfinden kann, der auch die anderen Seiten kennt.

Dienstag habe ich Jette bei Saturn getroffen. Wir haben uns angegrinst, und umarmt. Und dann haben wir zusammen bezahlt und sind los. Ich zur Schule und sie nach Hause. Und wir haben wirklich die ganze Zeit uns nett unterhalten. Zwischendurch hat sie dann gesagt, dass sie das ja niemanden erzählen könnte. In dem Moment habe ich das garnicht richtig wahrgenommen. Das nächste Mal werde ich sie fragen, ob ich ihr peinlich bin. Vielleicht denkt sie dann drüber nach. Ich weiß ja, dass sie über ihren eigenen Schatten springen muss, um ihre selbst gesetzten Mauern einzureißen. Aber dabei kann ich ja ein bißchen helfen *grins*.
Ich freue mich, dass mein Plan ihr Zeit zu geben, aufgeht. Aber ich bin trotzdem darauf gefasst, dass beim nächsten Mal schon wieder alles genauso ist wie vorher.

Momentan überlege ich Romana diese Zeilen zu schicken. Doch was soll sie damit? Keine Ahnung. Vielleicht möchte ich mich ihr einfach nur mitteilen. Die Kleene hat ja keene Zeit. Manchmal habe ich das Gefühl, ich müsste sie beschützen. Dabei kann sie das ganz gut alleine. Aber ist ja auch nur so ein Gefühl.

2.7.07 18:24

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